Geschichte des Rap

Ende der 60er Jahre entstand in den afroamerikanischen New Yorker Ghettos (Harlem bspw.) eine neue Art des Sprechgesangs – der Rap. Zunächst waren es noch die DJs die bei Ihren Mixen mehr und mehr rhytmischen Sprechgesang (in Anlehnung auch an das jamaikanische Toasting) zum anheizen der Menge durch das Mikrofon flowten. Mit der Zeit wurde diese Aufgabe einem sogenannten MC zugetragen. Der MC – Master of Ceremony (auch assoziiert mit Microphone-Checker, Microphone Chief) wurde nun neben dem DJ mehr und mehr zu gefeierten Mann und es entwickelte sich daraus eine eigene Subkultur.

Vorallem in den New Yorker Ghettovierteln wurden in den 70er Jahren sogenannte Block Parties gefeiert. Dabei trat der Rap mehr und mehr in den Vordergrund – um zu provozieren, emotionalisieren und später auch um zu politisieren. Eine wichtige Person dieser Block-Party Bewegung war Clive Campbell alias Kool Dj Her. Er brachte die jamaikanische Tradition der Strassenparties in die New Yorker Ghettos und machte sich mit seiner Art des Platten auflegens – Sampling – einen Namen.

Die erste aufgenommene Rap- Aufnahme stammte wohl von King Tim  – Personality Jock, aber auch Tracks der Last Poets legten weitere Grundsteine in dieser noch keimenden Subkultur.

Erste kommerzielle Erfolge mit Rap feierte Grandmaster Flash & The Fourious Five mit The Message und auch die Sugarhill Gang mit Rappers Delight. Grandmaster Flash war ausserdem sehr engagiert die Mix und Mischpulttechnik zu verbessern,  baute sich eigene “Mischinstrumente und war einer der urväter des Scratchens.

Im weiteren Verlauf etablierten sich auch Rapper ausserhalb des Ghettos die auch heute noch Erfolge feiern: RunDMC, LL Cool J oder auch die Beastie Boys.

Ab den 90er Jahren fand Rap und HipHop einen immer weiteren Zugang zum Mainstream, sodass der Subkultur-Charakter mehr und mehr verloren gegangen ist.

Er lebt allerdings definitiv noch… ;)